Basurconcert

 

Veranstaltungen im und um den
Kultursommer Rheinland-Pfalz 2018
„Industrie-Kultur“

 

Herzlich Willkommen

auf der Basurconcert-Webseite für das Jahr 2018. Das diesjährige Kultursommer-Motto scheint zuerst einmal wenig mit unseren Spielstätten in Dirmstein, dem Zellertal und im Museum Pfalzgalerie zu tun zu haben. Dennoch bilden sie auch dieses Jahr einen wunderbaren Rahmen für Überraschendes, Informatives, Anrührendes und Verführerisches zu dem nur vordergründig etwas trockenen erscheinenden Thema. Versprochen: das einzig Trockene in der diesjährigen Reihe sind die herausragenden Pfälzer Weine, die Sie vor den Veranstaltungen, in den Pausen und danach bei anregenden Gesprächen mit Konzertbesuchern und den Künstlern genießen können!

 

 

Die Reihe beginnt am Sonntag, den 18. März 2018 mit einer Veranstaltung zum 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen mit dem Kultursoziologen, Essayisten und Radiomoderator Lutz Neitzert, der Konzertpianistin Sandra Urba und Bratschist Johannes Pardall.

 

Am 1. Mai 2018 begleitet das Pardall-Quartett gemeinsam mit der Harfenistin Konstanze Licht den Aufstieg der Firma Pleyel, beginnend mit deren Begründer Ignatz Pleyl und seinem Sohn Camille Pleyel bis hin zum ersten regelrechten Musikkonzern im 19. Jahrhundert und dessen Ende  zum Beginn des 21. Jahrhunderts.

 

An Pfingstmontag ist Wolfgang Nieß im Sturmfeder'schen Schloss zu Gast mit einem Blick
auf das Leben und Schaffen von Charlie Chaplin.

 

 

Die Musicaldarstellerin Astrid Vosberg entführt Sie am 23.6.18 im Sturmfeder’schen Kellergarten in Dirmstein zu einem Chansonabend unter dem Motto "Macht Euch die Erde untertan(?)". 

 

In der Pfalzgalerie am 26.8.2018 erwartet Sie ein "Kunstspätstück" mit einer Hommage an George Antheil, "A bad boy in music", mit dem Pianisten Kai Schumacher, der Geigerin Mari Kitamoto, dem Cellisten Friedemann Pardall und Bratschist und Moderator Johannes Pardall. 

 

Und last but not least: am 3.Oktober 2017 widmen sich Schauspieler Moritz Stoepel und Cellist und Multiinstrumentalist Christopher Herrmann mit einem Literaturtheater-Projekt im Sturmfeder'schen Schloss dem Thema "Ungeheuer ist viel. Doch nichts ist ungeheurer als der Mensch..."

 

 

Seit über 15 Jahren bereichert Basurconcert mit einer Veranstaltungsreihe das Kulturleben in Dirmstein, Worms und im Zellertal. Seit 2014 sind wir, der Bratschist Johannes Pardall und der Schlagzeuger Markus Munzinger für die Ausrichtung der in Dirmstein und im Zellertal stattfindenden Konzerte verantwortlich.

Dem obersten Gebot der Günderin Tilla Basurco, dem 

Publikum beste Unterhaltung und Qualität in einem einmaligen Ambiente bieten zu wollen haben auch wir uns verschrieben. Außerdem wissen wir als professionelle Musiker, wie wichtig es ist, dass ein Künstler von seinen Talenten leben kann!

Auch diesem Basurco’schen Ideal werden wir folgen.

Um das Glück des Aufführenden aber komplett zu machen bedarf es Ihrer Anwesenheit. Lassen Sie sich verführen zu wunderbaren Reisen durch Epochen, Klänge, Gerüche und genießen Sie mit allen Sinnen!!

 

In Zusammenarbeit mit

 

Ihre

Markus Munzinger und Johannes Pardall

 

---------------------------------------------------------------------------------

 

Basurconcert-Programm 2018

 

"Industrie-Kultur"

 

---------------------------------------------------------------------------------

 

 

"Eine Muse an der Mosel" – Friedrich Wilhelm Raiffeisen und die Euterpier

 

Eine Musikalisch-Literarische Reise in die Romantik an Mosel und Rhein Zum 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen

 

Sonntag, 18.3.2018, 17 Uhr
Sturmfeder’sches Schloss, Dirmstein

mit Essayist und Radiomoderator
Lutz Neitzert,

Sandra Urba (Klavier)

und Johannes Pardall (Viola)

 

„Eine Muse an der Mosel“ – Am Sonntag, den 18. März um 17 Uhr im Sturmfeder’schen Schloss zu Dirmstein begibt sich der Kultursoziologe und Radioautor Lutz Neitzert auf eine erzählerische Reise in die beginnende Romantik der 1830er Jahre an Mosel und Rhein. Seine musikalischen Reisebegleiter sind Kompositionen von Robert Schumann und seiner Zeitgenossin  Johanna Kinkel, interpretiert von der Konzertpianistin Sandra Urba und Pfalztheater-Bratschist Johannes Pardall.


Eine Gruppe verhaltensauffälliger junger Leute, die – zum  Teil langhaarig und mit Vollbart - auch schon einmal in Morgenrock und Hausschuhen singend durch verwilderte Gegenden streift und den „Eingeborenen“ anmutet wie von einem anderen Stern? Eine Gruppe, bei deren geselligen Zusammenkünften  es neben sonderbarem Zeitvertreib nicht zuletzt auch um die Verbesserung der herrschenden Verhältnisse geht? Wer käme bei diesem Steckbrief sogleich auf die Euterpier um ihr bekanntestes Mitglied Friedrich Wilhelm - den späteren "Vater" -  Raiffeisen, der vor fast genau 200 Jahren am 30. März 1818 geboren wurde!


Euterpia – auch Euterpe genannt – Tochter des Zeus und der Mnemosyne – als leitende Angestellte im Musentross Apollos auf dem Parnaß zuständig für gute Laune, Lyrik und Musik – war bestimmt erfreut, als sich um 1838 jene Gruppe extrem unangepasster, hoch gebildeter junger Leute beiderlei Geschlechts unter ihrer Schirmherrschaft zusammenfand zu einem „arkadischen Freundesbund“. Während der oben beschriebenen Ausflüge konnte man sich oft genug ein ungeschminktes Bild vom damals herrschenden großen Elend der Landbevölkerung machen. Pläne zur Verbesserung der Lebensbedingungen wurden geschmiedet, gerade erschienene Schriften eines jungen Trierers namens Karl Marx heiß diskutiert. Dass es nicht beim bloßen Pläneschmieden blieb, dafür sorgten neben Raiffeisen auch seine Bundesgenossinnen und -genossen, von deren Errungenschaften auf sozialökonomischem, naturwissenschaftlichem und künstlerischem Gebiet wir bis heute profitieren. Erzähler Lutz Neitzert spannt den Bogen von den Anfängen der Gruppe im Vormärz der späten 1830er Jahre bis hin zu den zum Teil dramatischen Schicksalen ihrer Mitglieder nach der gescheiterten Revolution von 1848. Musikalisch umrahmt wird die Lesung durch Robert Schumanns „Abegg“-Variationen  für  Klavier, seine „Märchenbilder“ für Viola und Klavier, sowie Instrumentalarrangements von Liedern Johanna Kinkels, der einzigen Musikerin unter den Euterpiern.
 
Die Veranstaltung wird  unterstützt durch die RV-Bank Rhein-Haardt.

 

---------------------------------------------------------------------------------

 

 

"Vom Pleyl zu Pleyel -

vom Musiker zur Weltmarke"

Kammermusik-Soirée mit Konstanze Licht (Harfe)

und dem Pardall-Quartett   

 

Dienstag, 1.5.2018, 17 Uhr
Weingut Janson-Bernhard, Zellertal-Harxheim

 

Was haben Joseph Haydns „Kaiserquartett“, Frédéric Chopins „Regentropfen“-Prélude, Hector Berlioz‘ „Hymne à la Nation“ und die „Danses sacrée et profane“ für Harfe und Streicher von Claude Debussy mit der Marke Pleyel zu tun? Warum heißt der berühmteste Pariser Konzertsaal  „Salle Pleyel“?

Diesen und anderen Fragen widmet sich Johannes Pardall, der die Geschichte der Familie Pleyel mit ihren Komponisten, Verlegern, Industriellen, Architekten, Erfindern und Fernsehproduzenten vom 18. bis ins 21. Jahrhundert spannend erzählt.

In der in der traditionellen Kammermusik-Soirée in der Kuhkapelle des Weinguts Janson-Bernhard spielen Pfalztheater-Soloharfenistin Konstanze Licht und das Pardall-Quartett neben den oben genannten Werken noch ein Streichquartett von Ignatz Pleyl, dem Begründer der Pleyel-Dynastie.

Kulinarisch begleitet wird das Konzert von Hausherrin Christine Bernhard mit dem Besten aus Küche und Keller.

 

 

Ausführende:
Konstanze Licht (Harfe)
und das
Pardall-Quartett

Mari Kitamoto, Violine (Vorspielerin im Orchester des Pfalztheaters);
Patrick Floris (Mitglied des Ortchester des Pfalztheaters);

Johannes Pardall, Viola und Moderation;
Friedemann Pardall, Violoncello (Solocellist der Deutschen Oper am Rhein);

 

-------------------------------------------

 

 

„Chapeau Chaplin“

Der Tramp zwischen Modernen Zeiten und Rampenlicht

Klavierrecital mit Wolfgang Nieß


Pfingstmontag, 21.05.2018, 17 Uhr
Sturmfeder’sches Schloss, Dirmstein

 

Charlie Chaplin war ein vielseitiges Genie. Seine Filmkomödien bewegen sich zwischen gekonntem Slapstick und tragischen Elementen, wobei er häufig auch Zeitkritik übte: So ist sein berühmtes Meisterwerk „Moderne Zeiten“ eine Satire über die Auswüchse der Industrialisierung, in der Charlie, der „Tramp“, das Menschliche in einer automatisierten Welt aus Fabriken und bedrohlichen Maschinen verkörpert. Dabei ist das Medium Film selbst ein künstlerisches Spiegelbild jener modernen Zeiten, in denen Chaplin zum Weltstar aufsteigt.


In seinem epochalen Filmschaffen tritt er nicht nur als genialer Schauspieler in Erscheinung, sondern auch als Regisseur, Produzent, Schnittmeister, Choreograf, Tänzer, Sänger - und überraschenderweise: Als Komponist!  


Tatsächlich hatte Charlie Chaplin vor seiner Karriere beim Film die Absicht, Berufsmusiker zu werden. Er trug in dieser Zeit immer seine Violine und sein Cello mit sich herum und übte täglich vier bis sechs Stunden auf seinen Instrumenten. Später komponierte er die Musik zu all seinen Filmen selbst und schenkte der Musikwelt zahllose wundervolle Melodien.


Wolfgang Nieß spielt raffinierte Klavierarrangements vieler unvergesslicher Film-Ohrwürmer aus der Feder dieses Allround-Genies, entführt mit interessanten Berichten in die Arbeitswelt eines Künstlers der „Modernen Zeiten“ und gibt mit heiteren Anekdoten erstaunliche Einblicke in die Biografie Chaplins.
Ergänzt wird dieser Hörgenuss durch Leinwand-Präsentationen von Sabina Nieß.

 

 

---------------------------------------------------------------------------------

 

 

„Machet Euch die Erde untertan(?)“

Chansonabend mit Astrid Vosberg


Samstag, 23.06.2018, 18 Uhr
Sturmfeder'scher Kellergarten "Am Affenstein", Dirmstein
(bei schlechter Witterung in der benachbarten Festhalle)

 

Oft grenzensprengende Kreativität und Mut zum Risiko haben den Menschen gerade in den letzten 200 Jahren unsere Welt  massiv verändern lassen. Anknüpfend an den letzten Basurconcert-Chansonabend, in dem Adrienn Cunka den unerschütterlichen Fortschrittsglauben der „Belle Époque“ musikalisch aufarbeitete stellt sich dieses Jahr die bekannte Musical-Darstellerin Astrid Vosberg den Fragen, die sich die Menschen spätestens seit dem Untergang der Titanic und dem Beginn des ersten Weltkriegs stellten: Ist die Technik auch immer ein Segen für uns? Können wir mit unserem Erfindergeist immer mithalten oder überrollt uns die industrielle Revolution, die wir selbst in Gang gesetzt haben?

 

Mal heiter- ironisch, mal wort- und musikgewaltig will dieses Programm auf Spurensuche gehen.
Zu hören sein werden dabei Chansons und Gedichte wie „Im Auto übers Land“, „Eisenbahnfahrt“ (Wimberger), „The Trolley Song“ (Martin&Blane), das „Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens“,   „My Ship“, „Berlin im Licht“ (Kurt Weill), „Der Mann mit dem Stundenplan“, „Er ist immer so müde“ (Neumann), „Choo Choo Boogie“ (Horton, Darling, Gabler), „Bänkel vom Business“ (George Grosz), „Verrücktes Geld“, „Zwischen dem Woher und Wohin“, „Einmal nichts tun“ (Friedrich Holländer) oder „Die Uhr“ (Frederick Loewe).

 


Begleitet wird Astrid Vosberg wie gewohnt vom Pfalztheater-Studienleiter Frank Kersting am Klavier und Markus Munzinger am Schlagzeug,  fürs leibliche Wohl sorgt der Kulturverein St. Michael.

 

------------------------------------------------------------------------------------

 

 
Kunstspätstück:
„A bad boy in music“

Eine Hommage an George Antheil und die amerikanischen Futuristen der 20er und 30er Jahre
mit

Kai Schumacher (Klavier), Mari Kitamoto (Violine) und Johannes Pardall (Viola + Moderation)

Sonntag, 26.08.2018, 17 Uhr
Pfalzgalerie Kaiserslautern
 
Im Rahmen einer großen Hans-Hoffmann-Retrospektive in der Pfalzgalerie Kaiserslautern präsentieren der Pianist Kai Schumacher, die Geigerin Mari Kitamoto, Bratschist und Moderator Johannes Pardall sowie Friedemann Pardall (Violoncello) ein „Kunstspätstück“ unter dem Motto "A bad boy in music". Das ist der Titel der Autobiographie des amerikanischen Komponisten George Antheil (1900-1958), in dessen monumentalem Werk Ballet Méchanique zum ersten Mal  Motoren, Propeller und andere Industrie-Geräusche eingesetzt wurden. Nicht ganz uneitel schreibt er in dieser Autobiographie: „Kurz darauf (1923) schrieb ich eine Musik zu einem Film von Fernand Léger mit dem Titel Ballet méchanique, einem Film, den  meine Mechanisms inspiriert hatten. Léger und eine ganze Gruppe ähnlich gesinnter Pariser, Russen, Franzosen und andere, wurden meine Freunde und Anhänger. Honegger tat mir den Gefallen, ein Lokomotivenstück für Orchester zu schreiben, Pacific 239, und Prokofieff schrieb ein mechanisches Ballett, Das stählerne Zeitalter (…) Erik Satie, der arbiter elegantiarum von Paris, bestärkte mich.“

 

Antheil war fasziniert von den Geräuschen der Maschinen und Fabriken. Durchdrungen von der Idee, die Geräuschkulisse der industrialisierten Welt in seine Werke zu integrieren schrieb er auch scheinbar „konventionelle“ Klaviersonaten wie die „Radio-Sonata“, die „Airplane-Sonata“ (1922) oder „The death of the machines“ (1923) und inspirierte damit eine ganze Reihe namhafter Komponisten zur Verklanglichung von Industriemetaphern.
 Auf dem Programm stehen neben Kammermusik und Klavierwerken Antheils Werke seiner futuristischen Zeitgenossen und  Landsmänner Lew Ornstein (1892-2002) und Henry Cowell (1897-1965).

 

Programm:
George Antheil:  2. Violinsonate (1923),


Sonatine für Violine und Violoncello (1932);


Lew Ornstein:  Fantasy Nr.1 für Viola und Piano;


Henry Cowell: Four combinations for three instruments,

"Seven Paragraphs" für Streichtrio;



 Kurze Klavier solo Stücke:


George Antheil: Sonatina "Death of the machines",

„Sonata sauvage“,

Ausschnitte aus den "Valentine Waltzes";

Henry Cowell: „Tides of Manaunaun“,

„The Banshee“;


Lew Ornstein: „Suicide in an airplane“;

 


Die  Aufführung wird unterstützt durch den „Renate, Hans und Maria Hoffmann Trust, New York“.

 
Reservationen:
Kombitickets zu 28,50 € (Schüler/Studenten 18,50 €) für Konzert und Buffet ordern Sie bitte verbindlich bis Donnerstag, den 16.8.2018 direkt bei der Pfalzgalerie (es sind 60 Kombitickets erhältlich) – tel. unter 0631/3647201 oder per E-Mail unter info@mpk.bv-pfalz.de;


Wer nur ins Konzert kommen möchte (Karten zu 17€, Schüler/ Studenten 7€) kann bis zum Konzerttag unter tel. 0172-6583690
oder basurconcert@in-kl.de reservieren.
Es gibt zusätzlich 30 Tickets nur für das Konzert, ohne Buffet.

----------------------------------------------------------------------------------------
 


 

"Ungeheuer ist viel.
Doch nichts ist ungeheurer als der Mensch..."

Ein Literaturtheater-Projekt mit Moritz Stoepel und Christopher Herrmann

 

DAS KONZERT MUSS KRANKHEITSBEDINGT VERLEGT WERDEN.

EINEN ERSATZTERMIN FINDEN SIE IN KÜRZE HIER!!

 

Sturmfeder'sches Schloss, Dirmstein

 

 

Nichts hat das Verhältnis des Menschen zu seiner Arbeit und zu seiner sozialen Existenz so stark geprägt und verändert wie tech­nische Innovationen, insbesondere seit dem Beginn der Industrialisierung. Und gerade darin zeigt sich die ganze Ambivalenz des Menschseins … einerseits kreiert der Mensch „ungeheuerlich“ Großartiges in Wissenschaften und Technik, an­- dererseits offenbart sich das „Ungeheuer“ Mensch in schrecklicher und rücksichtsloser Zerstörungskraft. Die Industrialisierung bringt mit dem technischen Fortschritt gleichzeitig Entfremdung, Unterdrückung, Leistungsdruck, Sinnlosigkeit … die menschliche Seele bleibt auf der Strecke. Gibt es ein Zurück? Und was wird aus dem Mensch?

Das Literaturtheater-Projekt des Schauspielers Moritz Stoepel mit Musik des Cellisten und Komponisten Christopher Herrmann im Dialog mit den Bildern der Fotokünstlerin Frau Eva wirft einen Blick auf die verletzliche Natur des Menschen im Räderwerk der Technisierung, Überwachung, Digitalisierung und Entmenschlichung der modernen Welt und zeigt in der tragikomischen Maske des „Clowns“ und des weisen Narren als Überlebenskünstler seine Sehnsüchte, verlorenen Träume, seine Verzweiflung, Auflehnung und Zorn.

Mit Gedichten und Prosa von Sophokles, A. Huxley, G. Orwell, W. Shakespeare, F. Villon, E. Lasker-Schüler, H. Hesse, S. Beckett, K. Bayer, Ch. Baudelaire, W. Wyssozki … und anderen.


Moritz Stoepel - Schauspieler, Rezitator, Musiker
Christopher Herrmann - Cellist, Multiinstrumentalist

Frau Eva - Fotokünstlerin

 

Theaterengagements und Gastspiele bei nationalen und internationalen Theaterfestivals führten Moritz Stoepel quer durch Europa, nach Ägypten und Russland. Als vielseitiger Solokünstler in eigenen literarisch-musikalischen Theaterprojekten fungiert er als Schauspieler, Sänger, Musiker und Regisseur. Kontinuierliche Zusammenarbeit mit international renommierten Musikern aus Klassik und Weltmusik. Moritz Stoepel ist bekannt für seine Literatur-Theaterprogramme zu Hermann Hesse, Rilke, Heine, Villon, Dada usw. und arbeitet als Sprecher für ZDF, 3-sat, Arte etc.  www.moritzstoepel.de

 

 

Christopher Herrmann ist seit langem der kongeniale musikalische Partner in verschiedenen Theaterprojekten von Moritz Stoepel und spielt als Cellist in verschiedenen Ensembles. Seit 2004 studiert er Violoncello an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Kammermusikunterricht und zahlreiche Meisterkurse bei namhaften Lehrern. Außerdem ist Christopher Herrmann auch als Lehrer tätig und tritt als Pianist und Studiomusiker auf. www.cellistopher.de

 

 

Veranstaltungsorte

 

Sturmfeder’sches Schloss 

Marktstraße 4

D-67246 Dirmstein / Pfalz

 

Sturmfeder'scher Kellergarten

am Affenstein

D-67246 Dirmstein / Pfalz

 

 

 

Weingut Janson Bernhard

Hauptstr. 5  ·  67308 Zellertal / Harxheim

Tel: 06355-1781  ·  Fax: 06355-3725

info@weingutjansonbernhard.de

www.weingutjansonbernhard.de

 

mpk, Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern
Museumsplatz 1, 67657 Kaiserslautern
T.: +49 (0) 631 3647 -201

info@mpk.bv-pfalz.de

www.mpk.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Preise / Reservierungen

 

Eintritt für alle Veranstaltungen (außer "Kunstspätstück"):

17€ (Schüler/Studenten: 7€)

 

Kartenreservierungen (außer "Kunstspätstück")

Empfehlen wir Ihnen wegen des begrenzten Sitzplatz­-

angebotes. Reservierungen und Informationen unter 

Telefon 0172/6583690, Fax 0631/3401065, 

oder per E-Mail unter basurconcert@in-kl.de.

 

Ein großer Dank gilt der Ortsgemeinde Dirmstein und dem Kulturverein St. Michael in Dirmstein. Ebenso bedanken möchten wir uns bei Christine Bernhard und dem Weingut Janson-Bernhard sowie bei Frau Dr. Britta Buhlmann vom Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern und natürlich, last but not least, beim Kultursommer Rheinland-Pfalz.